UMTS Verfügbarkeit
Zu Beginn des UMTS Zeitalters war die Suche nach einem Anbieter für mobiles Internet durchaus noch schwierig. Die Angebote für das Handysurfen konnte man lange an einer Hand abzählen. Die UMTS Verfügbarkeit war mehr als lückenhaft, die Kosten für die Datenmengen waren immens und die Möglichkeit, darauf zu zugreifen zu gering, um wirklich auch für private Nutzer interessant zu sein.
Das stetige Wachstum der Anzahl an Handynutzern und damit auch der UMTS Anschlüsse verteilt sich in Deutschland in der Zwischenzeit auf vier der sechs größten Mobilfunkanbieter. T-mobile, O2, Vodafone und E-plus teilen sich die Lizenzen und damit auch die Kunden und bieten UMTS in unterschiedlichem Rahmen an. Der Anbieter MobilCom hat seine Lizenz für den UMTS Sektor zurückgegeben und damit verbunden auch auf die Rechte daran verzichtet, da die Kosten für die Lizenz als solches, den daran gekoppelten Netzaufbau und die Folgekosten nicht tragbar gewesen wären.
UMTS Verfügbarkeit ist abhängig vom Anbieter
Die UMTS Verfügbarkeit und damit auch Geschwindigkeit ist allerdings von den Anbietern nur indirekt abhängig und nicht an allen Stellen in Deutschland gleichmäßig verteilt. Zum einen ist der Netzausbau des Betreibers für die UMTS- Verfügbarkeit von großer Bedeutung. Da trifft man schon auf Unterschiede und wo der eine Anbieter funktioniert muss der andere es nicht gleichermaßen tun. Zunächst wurden Großstädte und Knotenpunkte wie Flughäfen etc bevorzugt, mittlerweile ist die Netzabdeckung aber auch vermehrt auf dem Vormarsch in den ländlicheren Gebieten Deutschlands. Im Vergleich mit den anderen europäischen Ländern hinkt Deutschland aber immer noch deutlich hinterher, was zum Teil auch an der verspätet eingerichteten 3G Technologie liegt.
Sagt man den Deutschen da eine gewisse Trägheit nach, ist statistisch mehr als jeder vierte Mobilfunkanschluss in den sieben europäischen Spitzenreiter- Ländern mit UMTS eingerichtet. Die Finnen, Schweden, Italiener, Norweger, Portugiesen, Österreicher, und Spanier surfen damit mobil an der europäischen Spitze. Das vereinigte Königreich, Irland und die Schweiz folgen mit knapp unter 20 Prozent der Anschlüsse. Deutschland ist in diesem Vergleich eindeutig das Schlusslicht und wartet nur mit etwa 14 Prozent der Anschlüsse auf.